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Wir starteten diese Woche in die zweite Runde des EMS-Trainings. Aber bevor wir anfangen über unser Training zu berichten, möchten wir Euch noch über ein paar wichtige Details der EMS-Methode berichten.

 

Was bedeutet EMS?

EMS steht für Elektromuskelstimulation. Darunter ist ein Ganzkörpertraining unter Reizstrom zu verstehen. Dies ist einigen sicher aus der  Physiotherapie bekannt. Diese innovative Muskelstimulierung hat sich in der Astronautik und Sportmedizin schon länger durchgesetzt.

Der menschliche Muskel wird bereits im Alltag ständig durch Bioelektronik stimuliert. Diese Funktion macht sich auch die EMS zunutze: Sie verstärkt exakt diesen körpereigenen Effekt durch zusätzlichen, leicht spürbaren Strom von außen.  Dieses Training führt so zu stärkeren, intensiveren Muskelkontraktionen als bei herkömmlichem Training. Somit ist diese Art von Training effizienter und hat den großen Vorteil Zeit zu sparen. Zwanzig Minuten Training ersetzen eine ganze Trainingseinheit, die 1-2h im herkömmlichen Fitnessstudio dauern kann.

 

Das EMS-Training hat sich seid mehreren Jahrzehnte bewährt. Es kommt vor allem in der Physiotherapie, Medizin und im Leistungssport zum Einsatz. Zum Beispiel wenn muskuläre Dysbalancen ausgeglichen werden muss, Rückenschmerzen gelindert, die Beckenbodenmuskulatur gestärkt und die Durchblutung gefördert werden müssen. Im Hochleistungssport wird EMS für eine optimale Trainingsreizung der bewegungsführenden Muskulatur eingesetzt um optimale Ergebnisse zu erzielen.

 

Für viele hört sich das EMS-Training eher nach Schmerz an, als nach Sport. Wir selbst haben es ja nun schon getestet und können sagen, dass das Training nicht mit Schmerzen verbunden ist. Der Strom wird auf jeden Körper und die Körperteile individuelle eingestellt. Der Strom kommt in Intervallen, fließt nicht 20 Minuten am Stück durch den Körper und fühlt sich an wie ein starkes Kribbeln.

 

Ist Reizstrom beim EMS-Training gefährlich?

Nein, Trainingseinheiten mit niedrig frequentiertem Reizstrom sind nicht gefährlich. Unsere Muskeln arbeiten ständig. Dabei begleiten elektrische Ladungen jede Bewegung. Beim Training mit Reizstrom wird diese Spannung durch den zusätzlichen Reiz von außen – direkt über dem Nerv zum Muskel – lediglich verstärkt. Der Körper empfindet diesen Reiz nicht als fremd und gewöhnt sich recht schnell an das Kribbeln.

Noch mehr Fragen und Antworten findet Ihr hier: FAQ

 

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