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Premium in Berlin

IMG_6794Es war mal wieder soweit: Die PREMIUM Messe öffnete am 19. Januar ihre Pforten für 3 Tage. Die Messe für Contemporary High-Fashion Brands besuchten wir gleich nach der BRIGHT Messe, um auch die aktuellen Trends in diesem Bereich aufzuspüren. Dabei vernahm man an diesem Tag eine sonderbare Stimmung. Denn derzeit steht Berlin wohl am Scheidepunkt als Messestadt für Fashion! Erstmalig wurde in diesem Jahr die Bread&Butter – die einstige Leitmesse für Fashion – abgesagt. Auch die PREMIUM Messe verzeichnete in den vergangenen Jahren rückläufige Besucher- und Ausstellerzahlen. So auch in diesem Jahr: Michael Michalski entfernte sich erstmalig in diesem Jahr von dem Konzept und präsentierte sich nicht auf der Messe.

 

Man spürte, dass der Druck – gerade nach der Absage der Bread&Butter – auf die Veranstalter groß war und man das Gefühl hatte, dass die Medien und die Presse in diesem Jahr besonders auf Aussteller- und Besucherzahlen sowie auch -stimmen achten. So brauchte man sich auch nicht wundern, dass die angebotene Mode der Labels und Designers vor allem eines war: Alltagstauglich. So konnte wir vor allem tragbare Mode und bereits etablierte Trends feststellen. Oversize-Silhouetten, Sweaters, Allover-Prints, Sneaker, gedeckte Farben, Fell-Imitate und Chelsea Boots, Plateaux bestimmen das Bild an den Ständen.

 

Wir hatten das Gefühl, dass vor allem der Bereich Schuhe & Accessoires in Halle 5 von den Besuchern gut angenommen wurde. Auch der neue Bereich in Halle 8, der speziell für Jungdesigner aus Berlin ins Leben gerufen bot spannende Styles. Den (gefühlt) größten Stand präsentierte Liebeskind Berlin mit ihrer aktuellen Taschen- und Textilkollektion. So zeigt das Label vor allem uni-farbene lässige Shirts sowie tragbare Boyfriend- und Skinny Jeans.

 

Wir hoffen, dass die PREMIUM ihre Segmente weiter ausbauchen kann, so dass sich vielleicht noch mehr Aussteller der ehemaligen Bread & Butter in die Halle dieser Messe “verirren” und Berlin weiterhin als Modestadt wahrgenommen wird.

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